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Autor Thema: Mit 200 Kilo Schwanger werden?!  (Gelesen 1919 mal)
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« Antwort #30 am: 08.03.2010 - 16:00:01 »

Ich mach mir irgendwie eher Sorgen dass die Geburt an sich zu sehr aufs Herz geht.

Was gibt es dafür denn für einen Anlass? Muss ehrlich sagen, dass der Geburtsvorgang bei einer dicken Frau zu Herzproblemen führt, wäre mir neu  Huh
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« Antwort #31 am: 08.03.2010 - 17:17:37 »

So eine Geburt treibt jedenfalls soweit ich weiß den Blutdruck - nicht zuletzt aufgrund der unvorstellbaren Schmerzen und Anstengung - nochmal enorm in die Höhe. Für Hypertonie-Patientinnen ist das sicher nicht risikolos. Und da Bluthochdruck eine Erkrankung des Herzkreislaufsystems ist, könnte man wohl sagen: eine Geburt kann aufs Herz gehen.
Eine SSBBW aus meinem Bekanntenreis bekam frühzeitig eine PDA, um die Schmerzen und damit den Blutdruck halbwegs im Zaum zu halten. Da dann in der "heißen Phase" der Geburt die Anästhesie bereits wieder ihre Wirkung verlor, blieb die Geburt als eher traumatisches denn schönes Erlebnis in Erinnerung.

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Gute_Frau_Berlin
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« Antwort #32 am: 08.03.2010 - 19:45:42 »

Solange mir keiner eine Lösung präsentiert, wie so ein Kind aus mir herauskommt, ohne dass man mich aufschlitzt und ohne dass ich stundenlange Schmerzen und/oder Dammschnitt usw. habe, werd ich mich einfach nicht reproduzieren. Fertig. Die planen heute schon, wie sie zum Mars fliegen, aber frauenspezifische Probleme löst keiner. War klar.
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« Antwort #33 am: 08.03.2010 - 20:14:24 »

Für Hypertonie-Patientinnen ist das sicher nicht risikolos.

Bestimmt... aber man muss ja nicht an Bluthochdruck leiden, wenn man dick ist.
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« Antwort #34 am: 08.03.2010 - 20:19:30 »

@ Gute_Frau

Waren es die Russen, die sagen, daß es besser ist, einmal im Jahr ein Kind zu gebären als sich jeden Tag rasieren zu müssen?  Grin
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« Antwort #35 am: 08.03.2010 - 20:21:05 »

Ja shice ich muss mich aber außerdem noch jeden Tag rasieren grummel
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« Antwort #36 am: 08.03.2010 - 20:56:15 »

Ich wollte auch gerade sagen: Wenn ich das Kind dann an Kinderwunschige stiften darf, können wird drüber reden.
Oder wir gründen ein entsprechende Partei:

MDBF: Massenbewegung der behaarten Frauen

Die Gegner der Partei haaren wir einfach zu. Funzt ja bei meinem Abfluss schließlich auch. Der macht dann auch keinen Blubs mehr.
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« Antwort #37 am: 08.03.2010 - 20:58:31 »

Cheesy Mit meiner Stimme kannst Du rechnen!
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« Antwort #38 am: 08.03.2010 - 22:35:39 »

@ Drachenweib: Natürlich gibt es dicke Frauen mit schlechten Geburtserfahrungen etc...und sie klagen dann darüber in den diversen Foren. Wenn alles gut gelaufen ist, macht es nicht viel her, einfach nur zu schreiben, dass alles tuffig und rosa ist...ich gebe dir aber insoweit recht, dass gewisse Rahmenbedingungen einfach die Schwangerschaft und Geburt beeinflussen. Dazu gehört aber nicht nur das Übergewicht...
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« Antwort #39 am: 09.03.2010 - 11:00:56 »

Für Hypertonie-Patientinnen ist das sicher nicht risikolos.

Bestimmt... aber man muss ja nicht an Bluthochdruck leiden, wenn man dick ist.

Du weißt, ich bin die erste die Deiner Aussage zustimmt. Deshalb schrieb ich oben ja explizit "für Hypertonie-Patientinnen". Es ging ja schließlich ganz allgemein drum, ob eine Geburt aufs Herz geht, und deshalb hab ich von ganz allgemeinen Hypertonie-Patientinnen und nicht nur von dicken geschrieben. Wink
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Fine Arts
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« Antwort #40 am: 14.03.2010 - 11:59:37 »

Für Hypertonie-Patientinnen ist das sicher nicht risikolos.

Bestimmt... aber man muss ja nicht an Bluthochdruck leiden, wenn man dick ist.

Mag ja sein, dass unter Umständen der Anteil an Hypertonie-Patienten unter den dickeren Leuten geringfügig höher ist und bei dem ein oder anderen bereits eine geringe Gewichtsabnahme den Blutdruck ganz gut reguliert. Das alles hat meiner Ansicht nach aber weniger mit dem Mehr an Kilos zu tun, sondern eher mit der physischen Kondition allgemein und dem Umfang an körperlichen Aktivitäten zu tun. Das muß sich nicht unbedingt auf reinen Sport beschränken, auch Gartenarbeit zähle ich beispielsweise dazu. Jeder sollte jedoch möglichst täglich mindestens 5 km zurücklegen oder ein vergleichbares Pensum absolvieren (Fahrrad, Schwimmen). Denn dafür ist der Homo sapiens nun einmal konstruiert, er braucht wenigstens ein Viertel von dem benötigten Auslauf eines Huskies.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer regelmäßigen und angemessenen körperlichen Ertüchtigung extrem aus dem Leim geht bzw. veranlagtes Übergewicht so schrecklich ungesund sein soll. Dass eine reinweg kalorienreduzierte Kost nur wenig bis überhaupt nichts einbringt, erst recht nicht während einer Schwangerschaft, dürfte durch die Informationen hier im Forum und Melindas Buchtipp ganz gut herausgearbeitet worden sein.

Anders sieht es sicherlich bei krankheitsbedingtem Übergewicht oder gleichzeitigen, chronischen Erkrankungen aus, da dürfte das mit der körperlichen Mobilität nicht immer so einfach sein und Ernährung spielt dabei sicherlich auch eine besondere Rolle.  Aber allgemein erlebe ich gerade reallive immer wieder, dass die Fitness und Belastbarkeit von schwergewichtigen Leuten in der Regel unterschätzt. wird. Ich kenne auch schlanke Personen, die etwas fußlahm sind, wenn es über Stock und Stein geht, und erlebe umgekehrt robuster gebaute Mitmenschen, die einen strammen Schritt vorlegen.

Unterschätze niemals eine SSBBW, die in der Regel genauso viel zu leisten imstande ist wie eine Dünne. Und ich denke, solange der Körperfettanteil den BMI nicht übersteigt, also genügend aktive Körpermasse mit am Start ist, und die Kilozahl die Größe in cm nicht übersteigt, sollte eigentlich alles halbwegs im grünen Bereich sein bezüglich einer Schwangerschaft - mit Ausnahme bestimmter Vorerkrankungen oder einem ausgeprägtem, metabolischen Syndrom.
« Letzte Änderung: 14.03.2010 - 12:02:23 von Fine Arts » Gespeichert
Sophie, die Henkersmaid
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« Antwort #41 am: 14.03.2010 - 12:20:45 »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer regelmäßigen und angemessenen körperlichen Ertüchtigung extrem aus dem Leim geht...

Och, bei dem einen oder anderen Bauarbeiter klappt das ganz gut, Mal abgesehen davon, dass Deine Aussage nicht berücksichtigt, dass es eben gute und schlechte Futterverwerter gibt.
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Fine Arts
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« Antwort #42 am: 15.03.2010 - 00:14:35 »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer regelmäßigen und angemessenen körperlichen Ertüchtigung extrem aus dem Leim geht...

Och, bei dem einen oder anderen Bauarbeiter klappt das ganz gut, Mal abgesehen davon, dass Deine Aussage nicht berücksichtigt, dass es eben gute und schlechte Futterverwerter gibt.

Die "guten" Futterverwerter legen aber lediglich bis zu ihrem überwiegend genetisch festgelegten Setpoint, der mit dem Alter etwas ansteigt, an Gewicht zu. Es sei denn, dem Selbstregulationsmechanismus des Organismus wurde mit fragwürdigen und destruktiven Diäten schon früh das Rückgrat gebrochen oder die betroffene Person leidet unter ernsthaften Stoffwechselerkrankungen, hormonellen Störungen oder aber sie steht unter starkem Stress oder befindet sich in einer seelischen Krisensituation ("Kummerspeck").

Mit extrem aus dem Leim gehen meinte ich eine für das Individuum exorbitante Zunahme weit über ihr persönliches, von Natur aus vorgesehenes Soll-Gewicht hinaus. Manch einer ist von Haus aus zu einem Körpergewicht weit über BMI 30 veranlagt. Nimmt diese Person dann durch unsinnige Diäten, dem daraus resultierendem Jojo-Effekt und/oder zu wenig Bewegung abermals sehr stark zu, sollte das m.E. abgeklärt und mit sportlichen Aktivitäten, wenn möglich, gegengesteuert werden..
« Letzte Änderung: 15.03.2010 - 00:23:27 von Fine Arts » Gespeichert
Azraela
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« Antwort #43 am: 15.03.2010 - 11:19:11 »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer regelmäßigen und angemessenen körperlichen Ertüchtigung extrem aus dem Leim geht...

Och, bei dem einen oder anderen Bauarbeiter klappt das ganz gut, Mal abgesehen davon, dass Deine Aussage nicht berücksichtigt, dass es eben gute und schlechte Futterverwerter gibt.

Die "guten" Futterverwerter legen aber lediglich bis zu ihrem überwiegend genetisch festgelegten Setpoint, der mit dem Alter etwas ansteigt, an Gewicht zu. Es sei denn, dem Selbstregulationsmechanismus des Organismus wurde mit fragwürdigen und destruktiven Diäten schon früh das Rückgrat gebrochen oder die betroffene Person leidet unter ernsthaften Stoffwechselerkrankungen, hormonellen Störungen oder aber sie steht unter starkem Stress oder befindet sich in einer seelischen Krisensituation ("Kummerspeck").


Das stimmt nicht, Fine Arts. "Gute Futterverwerter" verwerten alles, was sich an Nährstoffen in der Nahrung findet, uns was davon nicht verbraucht wird, wandert in die Energiespeicher. Daher können gute Futterverwerter weit über ihren Setpoint hinaus zunehmen. Wer das vermeiden möchte, wird auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung nicht verzichten können.
Anders hingegen schlechte Futterverwerter, wie ich einer bin. Schlechten Futterverwertern fällt es schwer, zuzunehmen. Sie nehmen zu, sobald sie sich entsprechende Mengen in die Figur packen, jedoch ist der Gewichtsanstieg meist nur von kurzer Dauer. Hier besteht auch eher mal die Gefahr von Fehl- und Mangelernährungserscheinungen, weil der Organismus vieles an Nährstoffen entweder ratzfatz verbrennt und/oder ungenutzt "durchrutschen" läßt. So zumindest wurde es mir erklärt.
Genetik spielt sicherlich eine Rolle, aber ich finde, wir sollten den BMI als Maß für Übergewicht in Relation zur Körpergröße getrost ad acta legen und ihn für immer vernachlässigen; es gilt ja als erwiesen, daß er blanker Unsinn ist. In Einzelfällen mag es sein, daß jemand von beiden Elternteilen die Veranlagung, in die Breite zu gehen, knüppeldick in die Wiege gelegt bekommen zu haben, aber in den meisten Fällen stimmt einfach das Verhältnis von zugeführter Energie und verbrannter Energie nicht mehr.
Dank der segensreichen Erfindungen der Zivilisation braucht heutzutage kein Mensch mehr große Strecken zu Fuß zu gehen, wie es aber vor hundert Jahren noch üblich war. Ging ein Mensch vor hundert Jahren noch eine Strecke von etwa zehn Kilometern am Tag zu Fuß, hat sich das auf im Durchschnitt gerade mal sechshundert Meter reduziert. Gleichzeitig jedoch ist der Energiegehalt unserer Ernährung angestiegen (wenn man mal davon absieht, daß die Industrie unser Sättigungsgefühl mit intensiven künstlichen Aromen und den fiesen Geschmacksverstärkern betäubt). Du siehst, Genetik spielt eine untergeordnete Rolle. Der Lebensstil macht weit mehr aus, als man denken möchte.
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« Antwort #44 am: 15.03.2010 - 12:45:50 »

Natürlich kann man bei regelmäßiger körperlicher Ertüchtigung total aus dem Leim gehen. Ich kenne eine Frau, die einmal die Woche richtigen Sport macht, mit dem Familienhund, einem Terrier, alle 1-2 Tage eine Stunde Gassi geht, und mangels Auto alle Strecken zu Fuß geht oder die Öffentlichen benutzt. Das ist zwar nicht gerade das Work-Out zur 90-60-90-Traumfigur, aber sicher mehr als sich der Durchschnittsdeutsche bewegt. Und trotzdem hat sie (nicht mal 25) einen BMI über 50 und Bluthochdruck. Neben ihr kenne ich auch noch zwei andere junge Frau, die sich in einem ähnlichen Gewichtsbereich bewegen und ebenfalls mit nicht mal 25 Bluthochdruck bekommen haben. Es gibt auch Damen hier im Forum, die bereits offen darüber berichtet haben.

Ich wundere mich, wieso einige hier diesen Zusammenhang zwischen richtig hohem Gewicht und der Anfälligkeit für einen hohen Blutdruck so dermaßen ausblenden und herunterspielen. Muss man ernsthaft WG-begeistert sein, um sich mit gesundheitlichen Spätfolgen kritisch auseinander zu setzen? Muss man die als Fat Admirer und Versorger (hust) ausblenden, um damit die eigene Wirklichkeit zu schönen?

Wie kann man bloß so verblendet sein zu glauben, dass ein Körper mit mehr als 50 Kilogramm Fettgewebe genauso leistungsfähig und gesund bleibt, wenn man jeden Tag wenigstens 5 km zurücklegt? Dass unser Sauerstoffversorgungsapparat irgendwann an die Grenzen seiner optimalen Leistungsfähigkeit gebracht werden könnte, scheint dabei nicht einmal vage wahrgenommen zu werden. Es ist was völlig anderes, ob man 20 kg "zuviel" hat oder 200 Kilo wiegt. Mann, mann, mann.
« Letzte Änderung: 15.03.2010 - 12:48:10 von Sybaria » Gespeichert

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